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Im Notfall einsatzbereit

Gefahrgutübung der Werkfeuerwehr Freudenberg im Industriepark Weinheim

Am 25. April 2026 führte die Werkfeuerwehr Freudenberg eine umfangreiche Gefahrgutübung im Industriepark Weinheim durch. An der Übung nahmen sowohl hauptamtliche Kräfte als auch Mitglieder der nebenberuflichen Feuerwehr teil und trainierten gemeinsam den Schadensfall. Regelmäßige Übungen dieser Art sind ein wichtiger Bestandteil, um im Ernstfall schnell, sicher und professionell handeln zu können.

Nach einem gemeinsamen Briefing am Morgen startete die Ausbildung zunächst mit einer Stationsausbildung. In kleinen Gruppen wurden an unterschiedlichen Übungsstationen grundlegende Kenntnisse der ABC-Gefahrenabwehr vertieft und aufgefrischt. Dabei standen unter anderem das sichere Arbeiten im Gefahrguteinsatz, taktische Grundsätze sowie der Umgang mit spezieller Ausrüstung im Fokus.

Am Mittag begann die eigentliche Einsatzübung. Angenommen wurde ein Austritt eines Gefahrstoffes aus einem Transportbehälter im Bereich Tor 3. Die Einsatzkräfte hatten die Aufgabe, den Schadensfall strukturiert abzuarbeiten. Geübt wurden unter anderem die Menschenrettung, das Erkunden der Einsatzstelle, die Identifikation des Stoffes inklusive Produktrecherche sowie das Abdichten der Leckage unter Chemikalienschutzanzügen.

Nach erfolgreicher Abarbeitung des Szenarios erfolgte die Dekontamination der Einsatzkräfte, mit der die Übung am Nachmittag abgeschlossen wurde.

Die Gefahrgutübung zeigte erneut die hohe Einsatzbereitschaft und das gute Zusammenspiel zwischen haupt- und nebenberuflichen Kräften der Werkfeuerwehr Freudenberg.

Eine der Ausbildungsstationen: Unterricht “Übung mit verschiedenen Gefahrgutpumpen”

Die Gefahrenlage wird erkundet.

Nach der Einsatzphase schließt sich die Dekontamination an, bei der Einsatzkräfte und Material von gefährlichen Stoffen befreit werden.